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Durch den neuen Lehrplan war es an der HLW Bad Aussee möglich, bereits am Beginn der Abschlussklasse Teilprüfungen der standardisierten Reife- und Diplomprüfung abzulegen. Elf Schülerinnen machten davon Gebrauch und maturierten sehr überzeugend im Fach Geschichte, Sozialkunde und politische Bildung oder auch in Angewandter Informatik. Die berufspraktischen Prüfungen aus dem Bereich Küche & Service am Ende des vierten Jahrgangs mussten coronabedingt heuer entfallen. Nun können sich die jungen Damen voll dem Verfassen der Projekt- und Diplomarbeiten widmen. Zum Abschluss warten dann noch die schriftlichen und wenige mündliche Prüfungen der „Zentralmatura".
Die Direktorin und Clusterleiterin OStR Mag. Eva Spielmann führte bei diesem Anlass letztmalig die Aufsicht über eine Reife- und Diplomprüfung, da sie mit erstem Oktober in den Ruhestand tritt.
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Über das Wetter am heurigen Schulanfang kann man sich nicht beschweren. Wunderschöne Spätsommertage locken ins Freie. So hat auch das ganze Bundesschulzentrum einen dieser sonnigen Tage für Wanderungen genutzt. Für die erste Klasse der HLW war es gleichzeitig ein Kennenlerntag mit einem gemütlichen Ausflug zum Altausseer See.
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Leicht war der Weg der Vorbereitung auf die Zentralmatura im heurigen Jahr wirklich nicht. Lange Zeit war wegen der Coronamaßnahmen der Kontakt zu Lehrern und Mitschülern nur über das Internet möglich. Umso mehr zählt jetzt die Leistung, dass die Nerven gehalten haben und alle die Diplom- und Reifeprüfung erfolgreich absolvierten. Julia Hofer und Theresa Kaiser schafften sogar einen ausgezeichneten Erfolg. Für den Einstieg in Beruf oder Studium sind sie nun bestens vorbereitet.

Foto: Die AbsolventInnen mit dem stolzen Lehrerteam und Klassenvorstand Jutta Bergmair (1.Reihe, 3. von re.)
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Eine der wertvollsten Errungenschaften bei uns ist wohl eine funktionierende Demokratie. Sie musste wirklich hart „errungen" werden. Sie ist keineswegs selbstverständlich, wie wir in vielen Ländern täglich sehen. Im Bundesschulzentrum Bad Aussee widmete man ihr daher einen Schwerpunkttag. Vom Wirtschaftsmuseum in Wien wurde der Politikwissenschaftler Mag. Ivo Friedl für Workshops eingeladen.
Wir sind das Volk
„Demokratie ist die Regierung des Volkes durch das Volk für das Volk", sagte Abraham Lincoln. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist eine echte Trennung der drei staatlichen Gewalten von Gesetzgebung, Verwaltung und Gerichtsbarkeit. Oder wie bereits Montesquieu feststellte: „Wenn Legislative und Exekutive in der gleichen Institution vereint sind, kann es keine Freiheit geben." Daher wurde an diesem Tag den jungen Wählerinnen und Wählern auch die enorme Bedeutung der Kontrollfunktion neben der Gesetzgebung durch ein wirklich unabhängiges Parlament aufgezeigt.
Die jüngste Debatte um die Arbeit der Wirtschafts- und Korruptionsanwaltschaft diente als Anschauungsbeispiel dafür, dass die Mächtigen immer in der Versuchung sind, auf andere Institutionen Druck auszuüben.
Dein Engagement ist gefragt
Es ist nicht damit getan, alle paar Jahre zu wählen. Informierte und engagierte Bürger sind wichtig. Wie kontaktiert man die 183 Nationalratsabgeordneten? Wie entstehen Gesetze? Wie funktioniert ein Volksbegehren? Wo kann ich mich einbringen? Diese und andere Fragen mündeten an diesem Tag an der HLW und am BORG in der Aufforderung an das junge Publikum, die Chancen in unserer Demokratie zu nützen und unsere Freiheiten zu verteidigen.
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Großveranstaltungen wie das Schifliegen am Kulm bieten immer auch viele Chancen für junge Leute, um die Qualität ihrer Ausbildung unter Beweis zu stellen. Das nützt auch ein großes Team der HLW Bad Aussee unter der Leitung von Fachvorstand Christian Moser.
Wann hat man schon die Gelegenheit, beispielsweise für den Herrn Landeshauptmann und seinen Stellvertreter zu kochen oder sie dann im VIP-Zelt zu bedienen und die erlesenen Weine fachgerecht zu präsentieren? Vom Valentinstag am Freitag, der besondere Angebote für die Besucherinnen bringt, bis zum Sonntag mit dem Hauptbewerb und einem Konzert von Melissa Naschenweng wird das engagierte Team der HLW im Einsatz sein. Die jungen Leute sehen sich dabei als Repräsentaten unserer gastfreundlichen Tourismusregion, die durch das Schifliegen medienwirksam in Szene gesetzt wird.

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Im Ausseerland gibt es ein sehr gutes Bildungsangebot. Aber welche Schule ist die richtige für mich? Beim Open House wurde daher an zwei Tagen vom Erzherzog Johann BORG und der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe ein tolles Programm mit vielen informativen Stationen geboten. So stellten sich etwa der musische, bildnerische und der naturwissenschaftliche Ausbildungszweig des BORG vor, ebenso der Schwerpunkt Gesundheitsmanagement an der HLWplus mit aktivierenden Stationen für die Gäste.
Das Informationsspektrum reichte von den angebotenen Fächern bis zu den vorwissenschaftlichen Abschlussarbeiten und den Zusatzangeboten wie etwa Sprachzertifikaten oder besonderen Qualifikationen für die Wirtschaft und die Gesundheitstrainerprüfung. Einen besonderen Augenschmaus bot das Projekt „Roter Faden", bei dem die Besucher entlang des Fadens zu mehreren Kunststationen geführt wurden. Das Interesse der Besucher war sehr groß und wurde durch den Referenten am Abend noch gesteigert.
Jungbrunnen-Effekt
Der ORF - Journalist P.A.Straubinger sorgte mit dem Vortrag zu seinem Bestseller für einen übervollen Saal. Wir alle möchten bis ins hohe Alter gesund und aktiv bleiben. Intervallfasten kann eine ganz wesentliche Hilfe auf diesem Weg sein. Nicht umsonst propagieren die Weltreligionen das Fasten seit Jahrtausenden. Offensichtlich bringen schon 12 bis 14 Stunden strikter Nahrungsverzicht positive Effekte. In Langzeitversuchen hat sich gezeigt, dass kalorienreduzierte Ernährung mit langen Essenspausen die beste Möglichkeit ist, den Körper jung und gesund zu erhalten. Spätestens seit der Verleihung des Medizin-Nobelpreises an Yoshinori Ohsumi für die Erforschung der Autophagie, eine durch Fasten ausgelöste Zellreinigung, gilt Intervallfasten als Jungbrunnen. Der „Zucker-Junkie Straubinger bezeichnete industriell raffinierten Zucker als Droge, sprach aber auch über den Sieg gegen den „inneren Schweinehund" und die Bedeutung der Meditation. Vier junge Damen der HLW hatten diesen Abend im Rahmen ihrer Diplomarbeit organisiert.